FDP-Ortsverband Wilthen-Kirschau will Gemeindeehe im Oberland

Die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes haben sich auf ihrer Versammlung am 13. November einstimmig für eine schnelle Umsetzung der geplanten Gemeindefusion von Wilthen und Kirschau sowie weiteren interessierten Gemeinden ausgesprochen. Um auch nach außen mit einer Stimme sprechen zu können, solle man gemeinsame Strukturen und Initiativen vorantreiben. Ein Beispiel ist der Beitritt Wilthens in den Zweckverband „Körse Therme“, um auch Wilthener Bürger Eintrittsermäßigungen zu ermöglichen.

Sven Gabriel, Bürgermeister von Kirschau und Ortsverbandsvorsitzender, machte deutlich, dass er auf eine schnelle Umsetzung der Vorhaben drängt. Aufgrund der derzeit bestehenden Probleme innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft von Kirschau, Crostau und Schirgiswalde ist die Notwendigkeit der Bildung von neuen Strukturen zwingend erkennbar. Einem möglichen Beitritt von Crostau und Schirgiswalde zur neuen Gemeinde steht er aufgeschlossen gegenüber. Wichtig ist, dass alle Beteiligten gleichberechtigt an einem Tisch sitzen. Das Ergebnis im Interesse aller Bürger sollte dafür das Ziel sein.

Sven Gabriel: „Ein starkes Oberland mit starken Gemeinden ist das Ziel und die Herausforderung aller Beteiligten. Kirschau hat sich seit langem für die Fusion mit Wilthen entschieden. Unser Ziel ist es, spätestens 2011 diese zu verwirklichen. “ Bürgermeister Sven Gabriel ist gleichzeitig Fraktionsvorsitzender im Kreistag, warum er auch die Bedeutung und Wahrnehmung im neuen großen Kreis stärken will.

Detlef Barth, Wilthener FDP-Stadtrat und stellv. Ortsverbandsvorsitzender, fügte hinzu: „Es gibt keine vernünftige Alternative zur geplanten Gemeindefusion. Die Landesdirektionen haben uns eindeutige terminliche Fristen für eine Erklärung aller Gemeinden erteilt. Wilthen, Kirschau und Crostau haben dies getan, für Schirgiswalde gilt es nun, Farbe zu bekennen.“

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