Gemeinschaft soll aufgelöst werden

Schirgiswalde, Kirschau und Crostau sind sich jetzt einig darüber, dass sie ihre Verwaltungsgemeinschaft auflösen wollen. Dazu haben sich die im gemeinsamen Ausschuss sitzenden Vertreter bei ihrer jüngsten Sitzung per einstimmigem Beschluss bekannt. Die Auflösung selbst kann der Ausschuss aus verwaltungsrechtlichen Gründen nicht beschließen.

Jetzt muss jeder der drei Stadt- und Gemeinderäte separat den Beschluss fassen, dass die Verwaltungsgemeinschaft aufgelöst werden soll. In Crostau ist das bereits erfolgt. Anschließend wird der Antrag bei der Rechtsaufsichtsbehörde eingereicht. Wie der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Patric Jung erklärt, wird die Genehmigung nur erteilt, wenn jede Stadt und Gemeinde zeitgleich mit der Auflösung einer anderen Verwaltungsgemeinschaft, einer Einheitsgemeinde oder ähnlichem beitritt.

Weitere Partner willkommen

In den nächsten Wochen wollen die drei bisherigen Mitglieder über die Bildung einer Einheitsgemeinde aus Schirgiswalde, Kirschau und Crostau verhandeln, wobei weitere Partner willkommen sind. Aus Sicht von Kirschau sollte das zum Beispiel Wilthen sein.

Bis Ende November müssen alle drei Orte Grundsatzbeschlüsse zu ihrer Zukunft gefasst haben. Das war bei einer gemeinsamen Beratung der Oberland-Bürgermeister mit Vertretern des Landratsamtes und des Innenministeriums festgelegt worden (SZ berichtete). Eine gemeinsame Sitzung der Stadt- und Gemeinderäte von Schirgiswalde, Kirschau und Crostau ist für 9.November in Crostau geplant.

 

 

 

 

Hinterlasse eine Antwort