Einen Anbau erhält gegenwärtig das Betriebsgebäude der Firma Kirschauer Textil Dr. Münzberg und Sohn. „Damit wird zusätzlicher Lagerraum geschaffen“, erklärt Geschäftsführer Klaus Münzberg. In der Mischerei – dort werden die einzelnen Faser-Sorten für die Packdecken und Reinigungstücher zusammen gemischt – ist eine zusätzliche Maschine aufgestellt worden. Dadurch wird mehr Lagerfläche benötigt. „Mit der neuen Maschine haben wir mehr Möglichkeiten, können unsere Produktvielfalt gewährleisten“, sagt Klaus Münzberg. Sein Unternehmen stellt im Monat 60000 bis 80000 Packdecken – zum Beispiel für den Transport von Möbeln – und zwei Millionen Reinigungstücher vom Staublappen bis zum Scheuertuch her.
Fassade ist renoviert
In dem kurz vor der Fertigstellung stehenden kleinen Anbau steckt die Firma etwa 200000Euro. Eine weitere Investition soll noch vor Jahresende beginnen: Nachdem die Außenfassade an der Wilthener Straße renoviert worden ist, wird ein Teil des Daches erneuert – das Shed-Dach durch ein Flachdach mit Oberlicht- Kuppeln ersetzt. Die gezackte Form des Shed-Daches, die vor allem für alte Textilbetriebe typisch ist, bereite zu viele Probleme, zum Beispiel mit der Dichtheit, und bedürfe einer aufwändigen Wartung, erklärt der Geschäftsführer. Klaus Münzberg möchte auch gern im großen Stil in das Unternehmen investieren. Durch die Errichtung einer neuen Lagerhalle soll die beengte Situation im Rohstofflager des Betriebes verbessert werden. „Wir sind schon seit mehreren Jahren auf der Suche nach Flächen, um uns zu erweitern“, berichtet der Geschäftsführer. Da sich die Gemeinde Kirschau derzeit um eine Neuordnung des gesamten ehemaligen Vegro-Geländes bemüht, hat er große Hoffnungen, demnächst ein an seine Betriebsgebäude grenzendes Grundstück kaufen zu können.
Leute werden eingestellt
Gegenwärtig sind in der Firma Kirschauer Textil GmbH 72 Mitarbeiter beschäftigt. „Mitte dieses Jahres mussten wir einige Leute entlassen, weil die weltweite Krise auch uns ein bisschen erwischt hatte. Aber jetzt sind wir dabei, die Beschäftigten wieder zu holen“, sagt Klaus Münzberg. Zu den Mitarbeitern gehören auch sechs Lehrlinge, die als Maschinen- und Anlagenfahrer oder Maschinen- und Anlagenmechaniker ausgebildet werden.
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