Körse-Geister freuen sich auf neue Räume

Große Freude herrscht in der Kirschauer Kindertagesstätte Körse-Geister. „Wir sind sehr, sehr glücklich und richten in Gedanken schon die neuen Zimmer ein“, sagt Leiterin Bettina Mieth. Nachdem 2009 durch die Aufstockung des Kita-Gebäudes und des Verbindungsbaus zur Grundschule Platz für fünf zusätzliche Räume entstanden ist, ist jetzt klar, dass dieses Jahr ihr Innenausbau erfolgen kann.

Förderung bewilligt

Die Kirschauer Kita-Baumaßnahme gehört zu denen, die auf der Prioritätenliste des Landkreises ganz vorn stehen und somit gefördert werden. Dieses Glück ist nur ganz wenigen der insgesamt 91beantragten Vorhaben beschieden. Die zur Verfügung stehenden 3,5Millionen Euro reichen nur für zehn oder elf Projekte

Die fünf zusätzlichen Zimmer für die von der Arbeiterwohlfahrt betriebene Kita „Körse-Geister“ sind rohbaufertig. Letzte Arbeiten am Dach laufen. Jetzt müssen Heizung, Elektrik und Türen eingebaut werden. Zwischenwände sind zu setzen sowie Toiletten und Waschbecken zu installieren. Denn das neu entstandene Dachgeschoss bekommt einen eigenen Sanitärtrakt.

Sobald die Planungen abgeschlossen sind, sollen die Leistungen beschränkt ausgeschrieben werden. „Wir wollen, dass möglichst Firmen aus dem Ort oder der näheren Umgebung die Arbeiten erledigen“, betont Bürgermeister Sven Gabriel.

Ziel ist, dass die neuen Räume dieses Jahr bezugsfertig werden. „Damit steigt die Kapazität der Kindertagesstätte deutlich, und wir können das Problem fehlender Betreuungsplätze in Kirschau auf lange Sicht lösen“, berichtet der Bürgermeister. Wie viele zusätzliche Plätze entstehen, kann er gegenwärtig aber noch nicht sagen. Fest steht hingegen schon, wie die Zimmer genutzt werden. „Das neu entstandene Dachgeschoss gehört künftig den Hortkindern. Dadurch wird in den unteren zwei Etagen mehr Platz für Krippe und Kindergarten“, stellt Bettina Mieth in Aussicht. Schon seit Längerem ist die Kindertagesstätte komplett belegt. Eine Hortgruppe musste deshalb in das benachbarte Schulgebäude ausgelagert werden.

Fassade bekommt Dämmung

Knapp 500000Euro flossen vergangenes Jahr in die Aufstockung von Kita-Gebäude und Verbindungsbau. Das Geld kam größtenteils aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung und aus dem Stadtsanierungsprogramm. 355000Euro sollen nun in den Innenausbau gesteckt werden. 88Prozent davon sind Fördermittel. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei 43000Euro.

Zusätzlich will Kirschau dieses Jahr etwa 100000Euro Stadtsanierungsmittel einsetzen, um die Außenfassade der Kindertagesstätte zu sanieren und dabei eine Wärmedämmung anzubringen. „Das ist sinnvoll, weil da gleich das Gerüst genutzt werden kann, das noch vom Dachbau steht. Außerdem sparen wir mit einer modernen Fassade künftig Heizkosten“, betont Bürgermeister Sven Gabriel.

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