Fußgängerbrücke über die Spree in Callenberg soll wieder aufgebaut werden

01. February 2011 | Abgelegt in Bürgermeister aktuell | Keine Kommentare »

Wie weiter mit der Spreebrücke? Diese Frage bewegt Einwohner von Crostau-Callenberg und Schirgiswalde sehr. Nach der August-Flut musste die Brücke, über die Fußgänger und Radler von der Spreetal- zur Bautzener Straße gelangen, gesperrt werden. „Viele Bürger vermissen sie“, schreibt ein Schirgiswalder mit nicht entzifferbarer Unterschrift an die SZ. Sowohl Schirgiswalde als auch Crostau haben mehrfach beteuert, dass die Brücke wieder in Ordnung gebracht wird , aber bisher ist nichts passiert. Außerdem irritiert ein weiterer Fakt die Bürger: Die Besitzer des Grundstückes in Callenberg, über das der Weg zur Brücke führte, haben ihr Gelände in Ordnung gebracht. Nun fehle der Weg; stattdessen mahne ein Schild „Privatgrundstück – Betreten verboten“, berichtet der Schirgiswalder Briefschreiber.

Roswitha und Klaus Rentsch bestätigen: „Durch unser Grundstück gibt es keinen Weg mehr!“ Der Pfad habe von früher her über das Gelände geführt; ein Wegerecht sei aber nicht im Grundbuch eingetragen. „Der Weg war auch nie öffentlich gewidmet. Wenn was passiert, wären wir verantwortlich“, sagt Roswitha Rentsch. Jetzt machen sie und ihr Mann das Grundstück dicht. „Da kommt ein Zaun hin.“ Die Brücke, die ihrer Meinung nach schuld daran ist, dass ihr Grundstück so stark von der Flut betroffen war, weil sich daran Treibgut verfing und das Wasser zusätzlich staute, solle an einem geeigneteren Standort aufgebaut werden.

Um das Vorhaben kümmert sich Schirgiswalde; das wurde so abgesprochen, als Crostau und Schirgiswalde noch eigenständig waren. Seit Januar gehören sie zur Stadt Schirgiswalde-Kirschau. An dem Willen, die Brücke zu erneuern, hat sich dadurch nichts geändert. „Wir suchen nach einer guten Lösung für den Wiederaufbau“, sagt Amtsverweser Sven Gabriel (FDP). Weiterlesen »

Schirgiswalder Faschingsumzug ist gerettet

29. January 2011 | Tags:
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Ein Faschingsumzug, der nur halb so lang ist wie sonst, dem schmissige Funkengarden, würdevolle Elferräte sowie viele  Wagen und Laufgruppen fehlen – dieses traurige Szenario wurde Ende letzten Jahres herauf beschworen. Um die 15 Karnevalclubs aus der Oberlausitz hatten verkündet, diesmal nicht beim bunten Spektakel in Schirgiswalde mit dabei zu sein. Doch jetzt können sowohl Organisatoren als auch Fans des närrischen Marsches aufatmen. „Der Faschingsumzug findet im gewohnten Umfang statt“, kündigt Andreas Thomas an, der als Kulturmanager von Schirgiswalde tätig ist und den Umzug mit organisiert. Anlass des Boykottes war die Verärgerung der Vereine darüber, dass „der Fasching in Schirgiswalde zunehmend kommerzialisiert“ werde. Das Unternehmen „Spreeschloss Schirgiswalde“ hatte geplant, den von ihm organisierten Party-Marathon im Festzelt von vier auf sechs Tage auszudehnen.

Viele Clubs haben zugesagt

Die Vereine, die die Faschingstradition mit enormen ehrenamtlichen Engagement hoch halten, fürchteten um ihre Gäste. Mit der Nichtteilnahme am Umzug brachten sie ihren Unmut darüber zum Ausdruck. Daraufhin sagte das Spreeschloss den am meisten umstrittenen Weiberfasching ab. Die Stadt als Umzugsveranstalter lud alle Karnevalclubs der Umgebung per Brief herzlich nach Schirgiswalde ein. Mit Erfolg. „Um die zehn Clubs haben bisher schon zugesagt, darunter Cunewalde und Bischofswerde“, berichtet Andreas Thomas. Und der Umzugsminister vom Schirgiswalder Faschingsclub (SFC), Bertram Wenke – bekannt als Meier –, sagt: „Wir sind sehr froh, dass die Entscheidung so gefallen ist.“ Weiterlesen »