Zwei Firmen bauen in Kirschau Hallen

27. February 2011 | Tags:
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Die Stadt Schirgiswalde-Kirschau verkauft Flächen des ehemaligen Vegro-Grundstückes zwischen Friese- und Mönchswalder Straße an zwei Unternehmen. Das beschloss jetzt der Stadtrat. Die Firma Kirschauer Textil Dr.Münzberg &Sohn will ein 6700 Quadratmeter großes Grundstück erwerben. Ein Fläche von rund 6800 Quadratmetern soll an das Fenster- und Türenwerk Rösler aus Schirgiswalde gehen. Der Quadratmeterpreis ist jeweils auf acht Euro festgelegt.
Beide Unternehmen beabsichtigen, auf dem Gelände neue Hallen zu errichten. Die Kirschauer Textilfirma, die in der Nachbarschaft ansässig ist, will ihre Lagerflächen erweitern. Der Schirgiswalder Betrieb hat vor, in Kirschau die Produktion von Rollläden anzusiedeln.

2010 hat die damals noch selbständige Gemeinde Kirschau auf der Fläche Betriebsgebäude der Textilproduktion abreißen lassen, die seit vielen Jahren ungenutzt waren. Fördermittel dafür waren unter der Bedingung genehmigt worden, dass sich auf dem Gelände wieder Unternehmen ansiedeln. Gleise weichen Straße Sven Gabriel, einst Bürgermeister von Kirschau und jetzt bis zur Wahl eines neuen Bürgermeisters von Schirgiswalde-Kirschau als Amtsverweser tätig, ist begeistert davon, dass „in dem Moment, wo der Abriss erledigt ist, schon die Neubebauung erfolgt“. Die Kaufverträge sollen in den nächsten Wochen unterzeichnet werden. Die Planungen für den Hallenbau sind schon weit gediehen. „Ich freue mich, dass damit neue Arbeitsplätze entstehen“, sagt Gabriel. Um die Erschließung des Betriebsgeländes zu verbessern, hat der Stadtrat auch beschlossen, dass die Stadt das Gelände der einstigen Werksbahn kauft. Die schmale Fläche ist 2000 Quadratmeter groß. Die Stadt bekommt sie für einen Euro vom bisherigen Eigentümer, der Firma Tangerding Holding. Wo jetzt noch Gleise liegen, soll eine öffentliche Straße gebaut werden.

Fensterwerk und Textilfirma wollen in Kirschau bauen

21. January 2011 | Tags: ,
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Das Fenster- und Türenwerk Rösler aus Schirgiswalde sowie die Firma Kirschauer Textil von Klaus Münzberg wollen in Kirschau neue Werkhallen errichten. Beide Unternehmen haben Interesse, Teile des Grundstückes zwischen Friese- und Mönchswalder Straße zu kaufen, auf dem die Vegro-Industriebrache stand, die 2010 abgerissen wurde.

Verträge sind bisher nicht unterzeichnet. Aber das Büro Bauplanung Hille aus Bautzen erarbeitet in Abstimmung mit den Firmen bereits Pläne für eine mögliche Bebauung. Wie Planer Mathias Hille berichtet, sollen zwei baugleiche Hallen entstehen. Das Fenster- und Türenwerk hat vor, in Kirschau künftig Rollläden zu fertigen. Die schon am Standort ansässige Textilfirma will ihre Produktions- und Lagerfläche erweitern.

Auf dem Gelände der Vegro-Brache wurden von September bis Dezember 2010 insgesamt 31 Gebäude abgerissen und dabei 42 Tonnen Material bewegt. Jetzt erfolgt noch der Tiefbau-Abbruch zum Beispiel von Kellern und Fundamenten. Bis April soll alles erledigt sein. Dann sind 1,15 Millionen Euro in die Revitalisierung der Vegro- Brache geflossen; 112000 Euro davon Eigenmittel von Kirschau.